Die seltsamsten Dinge, die Menschen als Geld benutzten (bevor es Bargeld gab)

Kaurimuscheln

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Bevor es Münzen gab, waren Kaurimuscheln eine der frühesten und am weitesten verbreiteten Formen von Geld in Afrika, Asien und im Pazifikraum. Ihr glänzendes, porzellanartiges Aussehen machte sie attraktiv, und ihre Haltbarkeit machte sie praktisch. Kauris waren klein genug, um sie zu tragen, aber selten genug, um wertvoll zu sein, was sie zur perfekten Vorläuferwährung machte. Sie wurden oft aneinandergereiht, um das Zählen und den Transport zu erleichtern – primitive Geldbörsen, wenn man so will.

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In einigen Gesellschaften waren Kauris so wertvoll, dass ihr Handel streng reguliert wurde. Die Chinesen gossen sogar Bronze-Repliken für den offiziellen Gebrauch. Der Einfluss der Kaurimuscheln auf die Sprache wirkt bis heute nach: Im Mandarin-Chinesischen enthält das Schriftzeichen für “Geld” noch immer das Kaurisymbol. Heute werden diese Muscheln als Schmuckstücke oder Dekorationen angesehen, aber vor Jahrhunderten kaufte man mit ihnen Sklaven, Land und Vieh – was sie zu kleinen Objekten mit großer wirtschaftlicher Macht machte.

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Salz (auch bekannt als Weißes Gold)

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Salz war in der Antike nicht nur ein Küchenartikel, sondern auch Reichtum. Römische Soldaten erhielten ihren Lohn manchmal in Salz, daher der Ursprung des Wortes „Salär“. In einer Welt ohne Kühlschränke war Salz die einzige zuverlässige Möglichkeit, Fleisch und andere verderbliche Waren zu konservieren. Das machte es überlebenswichtig und verlieh ihm einen unglaublichen wirtschaftlichen Wert.

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Der Wert von Salz war so bedeutend, dass ganze Städte um Salzhandelsrouten entstanden und untergingen. Kriege wurden um Salzbergwerke geführt, und Monopole wurden gebildet, um seine Verteilung zu kontrollieren. In Teilen Afrikas wurden Salzplatten sogar als Währung verwendet. Wenn Sie also das nächste Mal lässig den Salzstreuer beim Abendessen weiterreichen, denken Sie daran: Sie halten etwas in der Hand, das einst ein so kostbares Luxusgut war, dass es Reiche prägte.

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