#27 Zwei der interessantesten ungelösten Rätsel Argentiniens sind der Jesuiten-Schatz und die geheimen Tunnelnetzwerke, die in mehreren Städten gefunden wurden.

Der Jesuiten-Schatz stammt aus der Region Misiones: Als die Jesuiten 1767 vertrieben wurden, besagt die Legende, dass sie eine enorme Menge Gold, Silber und Dokumente in unterirdischen Kammern versteckten. Viele Expeditionen haben versucht, ihn zu finden, aber es sind nie stichhaltige Beweise aufgetaucht, sodass er eine Mischung aus Geschichte und Mythos bleibt.
Ein weiteres langjähriges Rätsel betrifft die unterirdischen Tunnel. Buenos Aires hat Kolonialtunnel in San Telmo und Montserrat, deren wahrer Zweck immer noch umstritten ist – Schmuggel, Entwässerung, versteckte Lagerung oder etwas anderes. Das Seltsame daran ist, dass viele Abschnitte nicht mit den offiziellen Stadtplänen der damaligen Zeit übereinstimmen.
Und es ist nicht nur Buenos Aires: Córdoba, Salta, Mendoza und mehrere ältere Städte haben ebenfalls undokumentierte Tunnel aus der Kolonialzeit, die niemand vollständig versteht. Einige sind versiegelt, andere tauchen bei Bauarbeiten wieder auf, und fast keine haben ordnungsgemäße historische Aufzeichnungen, die erklären, warum sie gebaut wurden.
All dies hinterlässt in Argentinien eine überraschende Anzahl ungelöster unterirdischer Rätsel.