#30 Ein ungelöstes Rätsel aus den Niederlanden.

Für die Niederlande ist es Dascha Graafsma. Ein 16-jähriges Mädchen, das um 2 Uhr morgens eine Bar verließ und um 5:45 Uhr von einem Zug erfasst wurde. Der Tod wurde fast sofort als S*****d eingestuft, obwohl Dascha ein fröhliches, geselliges Mädchen war, das das Leben liebte. Die Untersuchung wurde abgeschlossen. Es wird seltsam, wenn man weiß, dass sie nicht nur fast 4 Stunden nach dem Verlassen der Bar, sondern auch 5 km von der Bar entfernt und weitab von ihrem Zuhause oder einem ihr bekannten Ort getroffen wurde. Es wird noch seltsamer, wenn man feststellt, dass die Polizei nie wirklich untersucht hat, was in diesen fast 4 Stunden geschah. Es wird noch seltsamer, wenn man hört, dass sie D****n in ihrem Körper hatte, obwohl ihre Freunde schwören, dass sie nie D****n genommen haben. Es wird noch, noch seltsamer, wenn man die Aussagen des Zugführers genauer betrachtet, der behauptete, er habe dreimal gehupt und Dascha habe ihn mit ausgebreiteten Armen angesehen. Forensische Untersuchungen ergaben jedoch, dass Dascha von hinten getroffen wurde und keiner der Passagiere des Zuges noch die Anwohner der Strecke hörten Hörner, sondern nur den lauten Knall, als der Zug Dascha traf.
Die Eltern, frustriert über die polizeilichen Ermittlungen, beauftragten eigene Ermittler und fanden eine ganze Reihe von Beweisen: Ihr Telefon und ihren Ausweis an völlig verschiedenen Orten, Kameraaufnahmen, die sie an seltsamen Orten zeigen, aber auch fehlende Kameraaufnahmen aus verschiedenen Richtungen. Am wichtigsten aber ist, dass sie herausfanden, dass ihre Uhr ihre Bewegungen aufzeichnete, und sie sich nur mehrere hundert Meter bewegt hatte, aber nirgends in der Nähe der 5 km zu den Gleisen. Die Eltern fanden auch heraus, dass ein Mann, der Dascha in derselben Nacht seltsame Nachrichten geschickt hatte und den die Polizei als Kind bezeichnete und deshalb nicht wirklich ermittelte, in Wirklichkeit ein 27-jähriger Mann mit Vorstrafen war.