40. Krieg der Welten (IMDb: 2.5)

Will Radford (Ice Cube), ein Cyberanalyst des Department of Homeland Security, verbringt seine Tage damit, globale Bedrohungen mittels Massenüberwachungstools zu überwachen. Als Meteore weltweit einschlagen und außerirdische Maschinen auftauchen, um die Menschheit zu vernichten, bleibt Will an seine Bildschirme gefesselt – er verfolgt die Invasion über Videoanrufe, Social-Media-Feeds, Überwachungskameras und gehackte Streams –, während er versucht, seine Familie zu schützen und inmitten des Chaos potenzielle Regierungsgeheimnisse aufzudecken.
Dieser Screenlife-Science-Fiction-Thriller wird als einer der schlechtesten Filme des Jahres 2025 regelrecht zerrissen, von Kritikern als „katastrophale“ und „urkomisch schreckliche“ Katastrophe bezeichnet, die H.G. Wells‘ Klassiker jegliche Spannung nimmt. Die gesamte Geschichte entfaltet sich über Zoom, Handy-Kameras und Computer-Interfaces, was zu statischen, dialoglastigen Szenen ohne jegliche Action oder Spektakel auf dem Bildschirm führt – außerirdische Angriffe sind nur über körniges Filmmaterial oder Nachrichtenclips zu erahnen. Die Schauspielerei wirkt lustlos, die Effekte minimal und veraltet, das Drehbuch ist mit Überwachungs-/Datenschutz-Vorträgen, starker Produktplatzierung und einem Ende, das wegen erzwungener Wendungen verspottet wird, überfrachtet. Er startete mit 0 % auf Rotten Tomatoes und erhielt Nominierungen als „schlechtester Film des Jahres“ für unfähige Regie, Langeweile und als Versagen sowohl als Thriller als auch als Satire. Doch seine virale Berühmtheit als „Hate-Watch“ – plus Starpower und einfacher Streaming-Zugang – bewahrt ihn vor dem absoluten Tiefpunkt und macht ihn perfekt für einen ironischen Blick oder die Diskussion: „Wie konnte das nur entstehen?“